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Häufig
wird es auch als "Meditation in Bewegung"
bezeichnet, was soviel bedeutet wie: "Üben
in vollster Aufmerksamkeit".
Taijiquan gilt als die höchstentwickelte Gesundheitsgymnastik
der Menschheit. Es ist zu verstehen als ein ganzheitliches
Gesundheitssystem, welches den Menschen als Ganzes betrachtet
und nicht nur einzelne Krankheitssymptome. Bei diesen
ursprünglichen Kampfkünsten heißen die
heutigen Gegner: Gesundheitsschädigungen in Form
von physischen oder psychischen Krankheiten.
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Die
Grundlagen des Taijiquan sind die Harmonie von
Körper, Geist und Seele, sowie das Ineinklangstehen
mit der Natur. Im Stil der Yang-Familie werden
seine Formen in einer langsamen, fließenden,
kontinuierlichen, weichen und runden Bewegung,
ohne äußerliche Muskelkraft durchgeführt.
Die Körperhaltung ist aufrecht, die Wirbelsäule
befindet sich stets in ihrer anatomisch korrekten
Position. Drehungen und Beugungen werden fast
ausschließlich aus dem Hüftgelenk heraus
vollzogen.
All dieses sind Gründe dafür, dass dieser
Stil am weitesten verbreitet ist und aufgrund
seiner beschriebenen Eigenarten kann er auch in
hohem Alter erlernt und bis ins höchste Alter
praktiziert werden.
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Wenn gut gelerntes, qualifiziertes
Taijiquan über einen längeren Zeitraum geübt
wird, dann kann Taijiquan gegen sehr viele Beschwerden
helfen. Zu nennen sind dabei in erster Linie:
Herzkrankheiten, Rheuma, Bluthochdruck, Migräne,
Erkrankungen des zentralen Nervensystems, allergischer
Schnupfen, Diabetes, Lungentuberkulose, Störungen
des Magen-Darm-Traktes, Schuppenflechte, Neurodermitis,
Erhöhung der Spannkraft und Elastizität der
Muskulatur, sowie Stärkung der Blutgefäße.
Insgesamt betrachtet wird der Körper widerstandsfähiger
gegen Erkrankungen und Funktionsstörungen.
Da man beim Taijiquan lernt, so wenig Muskelkraft wie
möglich einzusetzen, fühlt man sich nach dem
Üben nicht ermattet und müde, sondern locker
erfrischt und geistig belebt.
"Ein Mensch, der regelmäßig Taijiquan
übt, wird stark wie ein Holzfäller,
verspielt wie ein Kind und gelassen wie ein Weiser."
(Alte chin. Weisheit aus dem Dao
de Jing)
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Definition Wikipedia:
Das Tàijíquán (W.-G.
T'ai-chi-ch'üan) auch T'ai-Chi-Ch'uan, verkürzend
Tai Chi oder chinesisches Schattenboxen genannt, ist
eine im Kaiserreich China entwickelte innere Kampfkunst.
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